Quo Vadis Döppersberg?

30.07.2020
Bild: Andreas H. - Pixabay
Bild: Andreas H. - Pixabay

Eine kurzfristige Marketing-Kampagne für den neu gestalteten Döppersberg wünscht sich der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Rainer Spiecker. Das großartige neue Eingangstor zur Elberfelder City droht zum Opfer negativer Schlagzeilen zu werden.
 

Erst fällt die Schwebebahn für mindestens ein Jahr aus, dann stellt sich heraus, dass sich der Umbau des Köbo-Hauses und der Schwebestadion wegen statischer Probleme verzögert – und teurer wird als geplant. 
 
Ganz zu schweigen von den peinlichen Problemen mit der Natursteinmauer, die bald mit einem Netz gesichert werden muss. 
 
Und dahinter der Hauptbahnhof, der vorne wie hinten immer noch einer Großstadt unwürdig ist – um ihn nicht als heruntergekommen zu bezeichnen. Die CDU habe von Anfang an die Neugestaltung des Döppersbergs mitgetragen und -beschlossen. Den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt seien während der Baumaßnahmen viele Einschränkungen und Erschwernisse zugemutet worden. 
 
„Die Eröffnung des Döppersberg sollte ein Aufbruch für unsere Stadt und ein Zeichen der Zukunftsperspektive sein. Jetzt drohen ungelöste Probleme und neue Baustellen dieses Projekt in ein negatives Licht zu rücken. Die Wuppertalerinnen und Wuppertaler erwarten zu Recht, dass diese Probleme gelöst werden. Darüber hinaus brauchen wir eine Marketing-Kampagne für das neue Eingangstor zur Elberfeld Innenstadt. Hier sehe ich eine große Aufgabe für das Stadtmarketing. Aber auch die Deutsche Bahn ist gefordert. 
 
Neue Bänke aufzustellen ist ein erster kleiner Schritt, reicht aber bei Weitem nicht. Das Bahnhofsgebäude muss endlich so gestaltet werden, wie es einer Großstadt würdig ist. Die Deutsche Bahn muss das Verfahren zur Suche nach einem Investor kurzfristig zum Abschluss bringen, damit bald mit der Modernisierung begonnen werden kann“, so Spiecker abschließend.